Der Fender Super Reverb wurde von 1963 bis 1982 gebaut und zählte zu den physisch größten Combo-Verstärkern von Fender. Der Super Reverb lieferte als „Blackface“-Modell 40 Watt, als „Silverface“ 45 Watt und bei Modellen nach 1977 schließlich 70 Watt, ausgegeben über vier 10-Zoll-Lautsprecher.
Der Fender Super Reverb war bei Musikern, die auf mittelgroßen Bühnen spielten, sehr beliebt: Seine vier Lautsprecher verleihen ihm eine unbestreitbare Präsenz, und die etwas geringere Leistung erlaubt es, die Lautstärke so weit aufzudrehen, dass die Endstufe in die Sättigung (Overdrive) geht. Eine Zeit lang setzte Stevie Ray Vaughan – paarweise – den Super Reverb ein, und zwar in Kombination mit zwei Fender Vibro-Verbs, die ihre 35 Watt über einen einzelnen 15-Zoll-Lautsprecher abgaben.
Das hier ist ein Fender Super Reverb im „Silverface“-Design mit „Drip Edge“. Der Begriff „Drip Edge“ (Tropfkante) bezieht sich auf die Metallumrandung des Lautsprecherbespannstoffs.
Diese Verstärker eignen sich hervorragend für Tanzkapellen, bei denen der Sound auch durch ein in Bewegung befindliches und lautes Publikum dringen muss.

















