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Das Roland V-Piano

HighTech mit übersichtlichem User Interface.

Die wichtigsten Features:
Neues Sound Modeling mit separierten klangformenden Parametern, erzeugt sowohl klassische als auch moderne Pianoklänge
Neue PHA-III Ivory Feel-Klaviatur (88 Tasten) mit Druckpunkt-Simulation und eigenem Prozessor
Sound Editor-Software mit graphischer Oberfläche beigefügt
Jede Note einzeln stimmbar
Vielseitige Anschlüsse (analog XLR/Klinke, Digital Out, MIDI In/Out, USB, Fußpedal-Einheit)
Speicher für eigene Einstellungen

                                                 

Seit Bestehen der Roland Corporation (1972) sind viele Roland-Instrumente entstanden, die wegweisend für die zukünftige Entwicklung der Musiktechnologie und der daraus entstandenen Musik waren und sind.
Besondere Beachtung finden seit Mitte der 90er Jahre die Instrumente der Roland V-Serie, z.B. V-Studio, V-Drums®,  V-Guitar, V-Bass, V-Synth® und V-Accordion®.
In 2009 geht Roland einen weiteren Schritt in die Zukunft und präsentiert das neue V-Piano - HighTech mit übersichtlichem User Interface.

Grenzen überwinden
Das Sound Modeling des V-Piano überwindet die Limitierung der Sampling-Technologie (Velocity Switching) und ermöglicht damit den stufenlosen Übergang zwischen verschiedenen Dynamikbereichen. Dieses erlaubt ein sehr natürliches Spielen des Pianoklangs.

Das Konzept des V-Piano beinhaltet die Aufteilung aller Klang-bildenden Einheiten in Einzelbereiche. Dazu gehören u.a. die Größe des Resonanzkörpers, die Eigenschaften der Saiten (Anzahl, Material und Ummantelung), die Eigenschaften der Hämmer und die Dämpfer-Simulation. Der Sound wird quasi „seziert“ und wie ein Puzzle neu zusammengesetzt.

Die komplexe Interaktion aller Klang-Komponenten untereinander führt zu bisher nicht gehörten Klangergebnissen. Sowohl exotische Saiten-Konfigurationen mit extremen Stimmungs-Unterschieden als auch das Fine Tuning einzelner Noten bzw. Notenbereiche erlauben eine individuelle Anpassung des Instrumentes an den eigenen Geschmack.

Über die Fußpdal-Einheit können nicht nur die klassischen Funktionen wie Dämpfung oder Sostenuto ausgeführt werden, sondern es ist auch möglich, Klang-Parameter in Echtzeit zu steuern.
Einzigartige Einstellmöglichkeiten
Jede Note kann einzeln eingestellt werden, z.B. für die individuelle Stimmung. Dieses bietet eine maximale Flexibilität beim Anpassen des Instrumentes entweder an klassischen Vorbildern bzw. beim Entwickeln von völlig neuen Piano-Typen. Damit ist es z.B. möglich, den Klang nur im unteren Tastaturbereich zu verstimmen und die oberen Noten ohne Verstimmung zu spielen.

Alle Details werden über den dem Instrument beigefügten Sound Editor ausgeführt, und die wichtigsten Parameter können auch am Instrument über das Display justiert werden.
Neue PHA-III Ivory Feel-Tastatur
Parallel zu dieser technischen Revolution hat Roland die neue PHA-III Ivory Feel-Tastatur entwickelt. Diese besitzt einen eigenen Prozessor sowie eine neue Repetitionstechnik und kann daher das sensitive Spiel ein Pianisten sehr exakt und schnell auf die interne Klangerzeugung umsetzen. Das Spielgefühl ist aufgrund der Ebenholz- und Elfenbeinartigen Oberflächenbeschichtung wie bei einem Flügel.
Pressestimmen
Tastenwelt, Ausgabe 04/2009, Seite 33
Fazit:
Aus dem Lager der Digitalpianos macht dem V-Pianos so schnell keines was vor, wobei der Klang eines Instruments auch Geschmackssache ist. lm Vergleich zu Flügel-Plug-ins könnte man am V-Piano bemängeln, dass es keine Steinway- oder Bösendorfer-Kopien mitbringt, was aber auch dem Konzept des Modeling in gewisser Weise widersprechen würde. Die große Stärke des V-Piano liegt darin, auch physikalisch ungewohnte oder ,,unmögliche“ Flügel und Pianos zu gestalten und damit neue Klangwelten abseits der Mittel wie Effekte und Filter zu erschließen. ln Verbindung mit der edlen Tastatur kommt dabei enormer Spielspaß auf.

WERTUNG: Roland V-Piano, Digitalpiano mit Physical-Modeling-Klangerzeugung

+ Herausragende Tastatur
+ Sehr guter Klang
+ Enorme klangliche Möglichkeiten
- Keine Masterkeyboard-Funktionen
 
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